Neueste Kommentare

Flashmob Paradeplatz Mannheim #FAIL

UPDATE: Wie in den Kommentaren zu lesen ist und da mich eine Mail zum Thema »Persönlichkeitsrechte« erreicht hat, habe ich ein paar Bilder verfremdet. Die von mir bezeichnete Orga-Crew hatte angeblich mit der Aktion nichts zu tun.  Easy buddy’s!

Flashmobs gibt's inzwischen auch schon ein paar Jährchen. Leider sind nur wenige davon sind so witzig, dass die Filmaufnahmen davon im Web weitergereicht werden. Oder muss man sagen: »Zum Glück?«. Im Prinzip ist es mir persönlich egal, ob ein Flashmob aus PR-Gründen geplant und durchgeführt oder ob die Aktion aus einer Community nur des Spasses wegen gestartet wird.

Anfang Juni dieses Jahres kursierte mal wieder ein herausragendes Beispiel eines Flashmobs im Web. Die »Hammertime« (Videos weiter unten) in einem Klamottenladen in Los Angeles. Es gibt davon auch noch einen zweiten Teil, der auf der Straße vor dem Laden spielt. Der »Hammertime« Flashmob ist Teil einer PR-Maßnahme für die TV-Sendung »Hammertime«, einer TV-Reality Show mit MC HAMMER und seiner Familie. Unterm Strich kann man sagen, die Sache ist sehr gelungen.

Angespitzt von »Hammertime« hab ich ein bisschen im Web gesucht und tatsächlich einen für Mannheim geplanten Flashmob gefunden. »Flashmob "karibischer Freeze" am 04.07.09 @ Paradeplatz, Mannheim« lautet die Headline des Postings.

… Dabei wird eine weiße Crowd in entspannten Beachposen einfreezen und damit sowohl Verwunderung als auch karibisch-entspanntes Feeling unter die Leute bringen … Vorzugsweise solltet ihr ziemlich zeitnah erscheinen und die karibischen Utensilien vorher möglichst gut tarnen, damit es so spontan und unerwartet wird, wie nur möglich! …

Cool dachte dich -  »Da simmer dabei! Dat is prima!«. Nach kurzer Überlegung den Mob zu sprengen, in dem ich nackt durch die Menge renne, hab ich diese Idee verworfen und mich für die Zuschauervariante entschieden.

Besser so, denn das Ganze war ein Reinfall. Anfangs sind ein paar Leute in weißen Klamotten über den Platz geschlendert und nach dem Piff wurde »gefreeezed«. Ich hab mich auf die Truppe rund um das Orga/Filmteam konzentriert und ein paar Bilder gemacht. Das Orga-Team war zahlenmäßig dem Flashmob überlegen, was so schon mal kurios war. Hätten die Leute auch noch mitgemacht wäre die Aktion ja noch ganz annehmbar geworden. So war's ein Totalausfall.

Ich hab trotzdem noch ein Filmchen gedreht, das ihr unten sehen könnt. Zurück zu Hause hab ich dann noch ein bisschen recherchiert. Der Flashmob war eine Aktion eines Rum-Herstellers der sich unter  http://www.mach-dich-karibisch.de/ präsentiert. Dazu gibt es noch die Werbefigur Mike Barbardos der mit schlechten Filmchen via Youtube oder Twitter positioniert werden soll.

Was ich schlussendlich am peinlichsten fand – die Teilnehmer waren bis auf ca. 2-3 über die Webseite promotionbasis.de (Screenshot) gecastet. Bei einer Teilnehmerzahl von ca. 15 Personen – YOU FAIL! Allein die Truppe drumherum waren 20 Leute, vielleicht hätte man die noch dazu nehmen sollen.

Also Mannheim, das könnt ihr doch besser!

Vom Stadthaus sollte gefilmt werden
Die Massen sollten den Platz bevölkern
Die Doku-Crew war gut ausgerüstet
Die gehörten auch alle zum Orga-Team
Schon einiges los, ne?
Nach fünf Minuten war Schluss
Die Menschenmasse geht nach Hause
Die Orga überschlägt sich vor Begeisterung

Mob und Mobbing

Du liebe Zeit - die Leute streuen ihre Bildchen und ihr Gezwitscher auf 56 Kanälen in die Welt, aber wehe, ihre eigene Nase taucht irgendwo auf, wo sie nicht die Finger an den Reglern haben: dann wirds aber gleich rechtsgrundsätzlich.
Ist irgend etwas negativ daran, dass man beim Fotografieren oder Filmen gefilmt wurde? Wurde die Site hier von Nazis gekapert? Nada!
Wehleidige kleine Jammerlappen.
Just my 2 cents.

Ich bitte dich mein Foto

Ich bitte dich mein Foto komplett hier heraus zu nehmen, ansonsten werde ich andere Konsequenzen ziehen!

Die Kamerafrau

Dein Bild

Auf dem Bild bist du nicht mehr zu erkennen. Wobei ich es ein cooles Bild fand. Wenn du willst kann ich dir das Orginal schicken. Melde dich einfach.

Mehr Aktion

Das solltest Du tatsächlich noch klar herausstellen, dass die studentische Filmgruppe und der Flashmob zwei unabhängige Geschichten waren. Böder Zufall.

Ansonsten muss man sagen: Stimmt, die Beteiligung war nicht so prall, es kamen scheinbar etwas weniger Leute, als angekündigt. Aber so ist das eben bei Flashmobs: Entweder, es machen genug mit.. oder eben nicht. Vorher weiß man das leider nicht. Aber kontraproduktiv ist auf jeden Fall die Art Beteiligung, wie Du sie gebracht hast: hinkommen (in dem Wissen, dass eine solche Aktion steigt) aber trotzdem nicht mitmachen, sondern nur zugucken. Das hilft keinem. Es braucht zum einen die Flashmobber und zum anderen die erstaunten Unbeteiligten.

In dem Sinne: an die eigene Nase packen und beim nächsten Mal selbst mitmachen! ;-)

Grüße aus Mannheim,
Timo (der mitgemacht hat!)

Was lernen wir daraus?

Es gibt zwei Arten einen Flashmob in den Sand zu setzen:

1. (und wirklich beliebt): Es gibt 90% Flashmobber und kaum noch Zuschauer (wie in dem Klamottenladen). Wenn es nicht im Youtube veröffentlicht worden wäre, hätte es keiner gemerkt

2. (noch peinlicher) Man flashmobbt, bloß keiner merkt es. Oder wem fällt es schon auf, wenn 20 Personen irgendwie ähnlich gekleidet sind.

Vielleicht sollte man mal ein Handbuch für Flashmobber rausbringen...

Die Crew

Die von dir genannte Crew mit Kameras hat das ganze leider nicht organisiert. Das war eine Gruppe von Studenten, die an diesem Tag einen Film dort drehen wollte ;) Besser informieren bitte!

Der Film

Nächstes Mal werde ich mich besser informieren. Kannst du mich informieren, sobald euer Film irgenwo zu sehen ist?

Peinlicher Blogeintrag

Das ist der Nachteil bei Blogs. Man kann schreiben was man will, ohne dass es kontroliiert wird. Die von dir genannte Crew ist wie der obige Kommentar schon gesagt hat Studenten aus Mannheim, die zu dem Zeitpunkt Filmaufnahmen machen wollten. Zu erkennen daran, dass alle Aufkleber am Körper tragen.
Auf die Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Studenten, welche du ohne Genehmigung bzw. ohne dich wenigstens zu informieren fotografiert hast, komme ich jetzt nicht zu sprechen.

Persönlichkeitsrechte

Ich werde natürlich auf Zuruf Personen unkenntlich machen, sobald das gewünscht wird.